Wie leicht sich die Justiz irrt – und wie schwer es ist, seine eigene Unschuld zu beweisen, wenn die Richter nicht an sie glauben.
Zu einer guten Lüge, die ihren Zweck erfüllen soll, gehören immer mindestens zwei. Einer, der lügt. Und einer, der glaubt. Eine Lüge, die nicht geglaubt wird, ist sinnlos, entfaltet ihre Wirkung nicht, sondern fällt als Schande auf den schlechten Lügner zurück. Deshalb muss die Lüge gut - das heißt: überzeugend - sein. Und sie ist umso besser, je präziser sie mit den Erwartungen dessen übereinstimmt, den sie überzeugen soll.
Die Lüge und Justiz irrt. Sehr oft, fast immer, sind die beiden Begriffe untrennbar miteinander verbunden. Die Lüge führt zu Justiz irrt.


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